Biographie

Janna Polyzoides

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Janna Polyzoides

Janna Polyzoides

Janna Polyzoides wurde als Tochter des Musikerpaares Christos und Katherina Polyzoides in Graz geboren und lebt in Wien. Sie studierte an der Musikuniversität ihrer Heimatstadt bei Sebastian Benda; weitere einflussreiche Lehrer waren Rudolf Kehrer, Alexander Jenner, Eliane Richepin und György Kurtág.

Ihre Karriere als Pianistin führte sie zu Festivals wie Wien modern, dem Menuhin-Festival Gstaad, der „styriarte“ Graz und den Wiener Festwochen. Sie wurde in Konzerthäuser wie die Kölner Philharmonie, Wigmore Hall London, Hamburger Musikhalle, Athens Music Hall, Warschauer Philharmonie, das Wiener Konzerthaus, den Wiener Musikverein und das Mozarteum Salzburg (mit der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein) eingeladen. Zuletzt unternahm die Künstlerin Tourneen in die Schweiz, nach Deutschland, Norwegen, Dänemark, England, Polen, Israel, China, Japan und in die USA.

Als Solistin spielte Janna Polyzoides zahlreiche Werke für Rundfunk, Fernsehen und auf CD ein. Als Kammermusikerin trat sie als Mitglied des "Arcus Ensembles Wien" (mit Erich Oskar Huetter, Violoncello und Andreas Schablas, Klarinette) auf und konzertierte mit der "Camerata Polyzoides", die sich aus Mitgliedern ihrer Familie zusammensetzt. Mit ihrem Bruder, dem Geiger Demetrius Polyzoides, bildet sie das Duo Polyzoides. Eine langjährige musikalische Partnerschaft (1998-2009) verband sie mit dem Cellisten Martin Hornstein.

Im Laufe der Jahre konzertierte sie mit Künstlern wie Daniel Sepec, Rainer Honeck, Erich Höbarth, Ernst Kovacic, Christian Altenburger, Michaela Girardi, François Benda, Gerald Pachinger, Matthias Schorn, Christophe Coin, Franz Bartolomey, Mitgliedern des Artis Quartetts, Aron Quartetts, Klangforum Wien, Gürzenich Quartetts und Kölner Streichsextetts u.v.a.

Janna Polyzoides nützt jede Gelegenheit, auf der Spur des originalen Klanges historische Instrumente zu spielen (Hammerklaviere bzw. Fortepiani, Instrumente 1790 bis 1850). Sie ist im Besitz eines Wiener Hammerflügels aus dem Nachlass von Martin Hornstein, der von Johann Baptist Streicher & Sohn 1863 gebaut und 2011/12 in Gert Hechers Klavieratelier restauriert wurde. Andererseits führte ihre intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik und ihre stetige Zusammenarbeit mit Komponisten zu zahlreichen Uraufführungen und CD-Einspielungen von neuen Werken, die ihr gewidmet wurden.

Die solistische und kammermusikalische Arbeit von Janna Polyzoides ist bislang auf 35 CDs dokumentiert. Es erschienen Produktionen mit dem 1. Klavierkonzert von Christian Ofenbauer mit dem Radio-Symphonieorchester Wien (ORF), eine CD mit dem Duo Demetrius & Janna Polyzoides (Aulos), 2006 eine Doppel-CD mit 13 Solo- und Kammermusikwerken des Komponisten Klaus Johns (Extraplatte), 2007 eine CD mit dem Arcus Ensemble Wien mit Trios von Carl Frühling, Johannes Brahms und Alexander Zemlinksy (SKF), 2008 eine Triple-Solo-CD mit Klavierwerken von Thomas Heinisch und Christian Ofenbauer (einklang_records), die für den Pasticcio-Preis des ORF und den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2008 nominiert wurde. 2012 erschien eine CD (Neos) mit Werken des berühmten zeitgenössischen Komponisten Friedrich Cerha.

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